Kleinkindbetreuung "MausHaus"

Das MausHaus arbeitet auf der Basis folgender pädagogischer Grundlagen

MausHaus

Kontakte:

Die Gruppe steht Kleinkindern ab ca. 15 Monaten offen.
Die Kinder haben im kleinen, geschützten Rahmen die Möglichkeit, ohne Eltern Kontakte mit Gleichaltrigen zu machen und sich nach und nach als Teil einer Gruppe zu erleben.
Der Vormittag ist klar strukturiert in angeleitetes Freispiel, gemeinsamen Sing- und Spielkreis, gemeinsames Essen usw.
Der immer gleiche Morgenablauf gibt den Kindern die Sicherheit, die sie brauchen, um sich Neuem gegenüber zu öffnen.

Im Spiel lernen:

Kleinkinder sind keine kleinen Kindergartenkinder. Sie befinden sich in einer wichtigen Entwicklungsstufe mit ganz eigenen Bedürfnissen.
Wir Erzieherinnen bemühen uns durch zugewandte, Vorbild gebende eigene Tätigkeit das Kind in seinem Tun zu unterstützen und zu Neuem zu ermutigen.
Kleinkinder brauchen als Spielgefährten gleichaltrige Kinder.
Mit Gleichaltrigen können sie sich im Spiel "spiegeln"(nachahmen) und so untereinander kommunizieren und voneinander profitieren, ohne Leistungsdruck oder Ungeduld durch ältere Kinder.
Die Kinder lernen selbst ein Spiel zu organisieren, ohne Zutun oder Hilfe der Erwachsenen. Sie freuen sich Aufgaben verantwortlich zu übernehmen und bieten anderen ihre Hilfe an.
Ihr innerer Motor treibt sie ständig zu neuen Experimenten und Lernschritten, für die sie eine entsprechend vorbereitete Umgebung brauchen.

Be-Greifen:

Kleinkinder sind meistens in Bewegung. Durch Bewegung differenzieren sie ihre Körperwahrnehmung, ihre räumliche Orientierung und ihr Gleichgewichtssystem.
Kleinkinder denken durch Bewegung - "Be-Greifen".
Sie regulieren und drücken ihre Gefühle durch Bewegung aus, erfahren Grenzen und weiten sie aus. Dies macht ihnen Spaß und erfordert ebenso Mut und Vertrauen. Zur Vermeidung von Gefahren müssen sie dabei ständig beobachtet werden.
Durch den Umgang mit verschiedenen Materialien machen die Kinder ihre Erfahrungen, wie z.B. das Be-Greifen von statischen und physikalischen Zusammenhängen.
Dadurch wird gleichzeitig die Feinmotorik geschult.
Wir Erzieherinnen gestalten ein an den Jahreszeiten und Festen orientiertes (Rahmen-)Programm für die tägliche Gruppenarbeit.
Bei allen Angeboten haben die Kinder die Möglichkeit ihre Fähigkeiten auszuprobieren und vielfältige Materialerfahrungen zu machen.
Dabei steht die Erfahrung und das Erleben des Kleinkindes und nicht das Ergebnis im Vordergrund.

Vorsprachliche Ebene:

Da Kleinkinder ihre Bedürfnisse kaum in Worte fassen können, zeigen sie ihre Belastungen und Nöte oft in verändertem Verhalten oder Angstreaktionen. Deshalb brauchen sie eine ihnen entsprechende Gruppenpädagogik, die eine Interaktion auf vorsprachlicher Ebene zulässt, ebenso wie eine dem Entwicklungsstand angepasste Sprachförderung.
Sie brauchen andere Spiele als Kindergartenkinder, damit sie sich als soziale Wesen in einer Gruppe erfahren können.
Durch immer wieder gleiche Fingerspiele und Lieder und stetiges benennen der Tätigkeiten im Tagesablauf wird die Sprachentwicklung gefördert.

Unser Ziel ist es, die Kinder in ihren Grundbedürfnissen zu achten.

Zeit haben:

Kleinkinder müssen Zeit haben, um ihre Erfahrungen selbst zu machen, selbst auszuprobieren, alles selbst zu tun. Dabei brauchen sie viel Freiheit und Entscheidungsmöglichkeit, aber auch klar überschaubare Regeln und Grenzen.
Jedes Kind hat dabei das Recht auf sein individuelles Tempo und seine persönlichen Eigenheiten, sofern es dabei das Gruppengeschehen nicht nachhaltig stört.

In der Kleingruppe mit 10 Kindern haben wir Erzieherinnen die Möglichkeit auf die Kinder einzugehen und auch bei vordergründig pflegerischen Maßnahmen wie wickeln, Körperpflege usw. die Grundlagen für ein positives Körpererleben des Kindes und eine vertrauensvolle Beziehung zu unterstützen.

Christliche Ausrichtung:

Die pädagogische Arbeit im MausHaus ist christlich ausgerichtet, jedoch nicht konfessionell gebunden.
Die Kinder sollen den Glauben als selbstverständlichen, gelebten Bestandteil des Lebens erfahren dürfen.

Unser Ziel ist es die Kinder sowohl im sozialen wie im kognitiven, motorischen und sprachlichen Bereich individuell und ohne Leistungsdruck altersentsprechend zu fördern.

Elternarbeit:

Das MausHaus bemüht sich um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Elternhaus:

  • durch die Möglichkeit, in den Alltag im MausHaus mit dem eigenen Kind „reinzuschnuppern”, bevor man sich zu einer Anmeldung entschließt
  • durch eine behutsame, prozessorientierte Eingewöhnung des Kindes unter Einbeziehung der Eltern
  • durch tägliche kleine “Tür- und Angel-” Gespräche
  • durch Elternabende
  • durch Elterngespräche
  • durch die Möglichkeit jederzeit nach Absprache im MausHaus zu hospitieren
  • durch gemeinsame Feste und Veranstaltungen
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© Förderverein Kinder, Jugend und Kultur Grenzach-Wyhlen e.V.